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Oliver Kern – Eiskalter Hund

Fellinger ist ein kerniger Typ: Grantelig und geradeaus. So, wie die Leute eben sind. Dort, wo er lebt. In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald. Fellinger wollte immer Polizist werden. Hat nicht geklappt. Sein Knie. Und überhaupt. Jetzt ist er Lebensmittelkontrolleur. Eines Tages beschwert sich ein anonymer Anrufer über das chinesische Restaurant im Bezirk. Vor Ort stellt Fellinger fest, dass die schwarze Soße eklig, aber unbedenklich ist. Ganz anders sieht es da im Kühlhaus aus. Dort hängt ein toter Hund am Haken. Heikel wird die Sache, als sich herausstellt, dass die Halterin verschwunden ist. Fellinger fängt an zu ermitteln … und hört nicht mehr auf!

Eiskalter Hund von Oliver Kern

“Eiskalter Hund” ist der Auftakt zu einer (bisher) dreiteiligen Reihe von Bayrischen Dorfkrimis. Der Ermittler ist eigentlich Lebensmittelkontrolleur, bringt aber trotzdem die Zeit auf, nebenher noch zu ermitteln. Fellinger, so ist der Name des Hobby-Detektivs, hat eine sehr blühende Fantasie (vom Tatort schauen?) und verstrickt sich so immer wieder in die unangenehmsten Situationen.

Leider hat mich dieses Hörbuch einfach nicht umgehauen. Ich habe es mehrmals abgebrochen und es hat mich manchmal echt Überwindung gekostet weiterzuhören. Dies schliesse ich darauf, dass ich mich mit dem Hauptcharakter einfach nicht anfreunden konnte. Ich habe einige “WTF?”-Situationen erlebt, in denen ich meinen Ohren fast nicht traute.

Ich möchte dieses Werk wirklich nicht verteufeln, kann mich leider einfach nicht damit identifizieren. Andere könnten aber sicher Freude an diesem Krimi haben.

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