Rita Falk – Winterkartoffelknödel

Nachdem der Eberhofer Franz seinen Dienst bei der Münchner Polizei quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifegänge führen ihn immer zum Wolfi auf ein Bier oder an den Küchentisch seiner stocktauben Großmutter. Sehr erholsam, bei all dem Zoff mit einem hanfanbauenden Vater (Alt-68er), der ihn mit Beatles-Dauerbeschallung noch in den Wahnsinn treibt. Aber manchmal muss der Eberhofer Franz auch in ziemlich grausigen Todesfällen ermitteln. So wie bei seinem ersten Fall: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers, die an den komischsten Dingen sterben. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem bevorsteht …

Meine Empfehlung

Gelesen von Christian Tramitz (die Meisten werden ihn von den Bully-Filmen kennen) im Bayrischen Dialekt macht dieses Hörbuch sehr viel Spass. Franz Eberhofer ist ein einfacher Dorfpolizist, mit einem fabelhaften Instinkt. Auch wenn er mal den einen oder anderen Befehl verweigert und seine Dienstwaffe ein paar Mal zu oft zückt, löst er seine Fälle (teilweise mit kräftiger Unterstützung vom Ehemaligen Ermittlungs-Partner Rudi) mit viel trockenem Humor. Auch die Geschichte mit den Neuhofers lässt ihn nicht in Ruhe. So viele Familienmitglieder sterben in so kurzer Zeit bei Unfällen – das kann kein Zufall sein und der Eberhofer beginnt zu ermitteln.

Fazit

Nie im Leben hätte ich gedacht so viel Gefallen an einem „Provinzkrimi“ zu finden. Rita Falk schafft es, mich immer wieder laut zum Lachen zu bringen und Christian Tramitz höre ich sehr gerne beim Erzählen zu. Wer also auf trockenen Humor und eine spannende Geschichte steht, ist in Winterkartoffelknödel sehr gut aufgehoben.

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